MEDIA CONVENTION Berlin 2015 - Die Slow Media Types: Ergebnisse der repräsentativen Studie

MEDIA CONVENTION Berlin 2015 – Die Slow Media Types: Ergebnisse der repräsentativen Studie



und auch vielen dank dass ihr alle da seid weil es war ja nicht so leicht denn wir sind nicht im programm wir sind sozusagen im letzten moment aufgetaucht und können unsere super studie hier vorstellen wider erwarten in einem großen saal dafür eben wie gesagt nicht im programm ja herzlich willkommen sabrina und ich haben eben 2010 auf der re publica unsere slow media manifest vorgestellt und wir dachten uns fünf jahre später ist ein guter zeitpunkt um sich zu überlegen ob das damals ein sinnvolles konzept war wir sind durchaus kritisiert worden vielleicht war der eine oder andere dabei noch in der kalkscheune und das würden wir euch jetzt gerne mitteilen zunächst ist die frage was los überhaupt bedeutet oslo bedeutete natürlich erstmal langsam und das ist eigentlich ein tödlicher begriff für alles was mit medien zu tun hat man stelle sich nämlich ganz schnell etwas vor was eigentlich langweilig ist das gegenteil von echtzeit das gegenteil von digital und unser verstorbener freund und mitstreiter hans georg stolz hat das sehr gut auf den punkt gebracht was wir unter slow verstehen das war vor fünf jahren für uns eigentlich die entdeckung zu sagen medien sind irgendwie wie essen slow food das ist ja jedem ein begriff das ist 1986 entstanden als gegenbewegung zu fast food also da hat in rom der erste mcdonald's aufgemacht und hatte ich eine spontane protestbewegung um carlo petrini entwickelt die gegenteiligen ansatz vertreten hat und zwar regionalität ganzheitlichen ansatz die dinge als ganze sehen das essen mit mit achtsamkeit und nicht einfach schnell nebenher zu konsumieren daher kommt auch der begriff slow weil die einen gegenbegriff zu fastfood gesucht haben deswegen ist auch unsere definition von slow nicht langsam weil auch bei slow food geht es ja nicht um darum dass man die gurke besonders langsam schneidet oder so in der zubereitung sondern es geht um die haltung mit der man dem essen begegnet mit der man es zubereitet und auch die gastfreundschaft und der soziale aspekt mit dem man das gerne mit anderen teilen möchte und das hat sich der slow begriff hat sich sehr sehr weit verbreitet oslo gibt es slow media der begriff ist schon ab und zu vor uns aufgetaucht wir waren die ersten die es konzeption analysiert haben so sagen viele also theoretischen rahmen gesetzt wir haben 2010 das manifest geschrieben slow media was ist das das ist ein theoretisches konzept das die bedürfnisse und kräfte die den digitalen wandel antreiben beschreibt also wir schauen was ist das was dem digitalen wandel zugrunde liegt und was ist die frage auf die das internet die antwort ist das schöne an dem manifest war dass es relativ schnell aufgegriffen wurde wir hatten innerhalb also haben das am neujahrstag 2010 veröffentlicht oder am zweiten januar und innerhalb einer woche gab es eine übersetzung ins französische und wenige tage später gab es die erste russische übersetzung die leute von sich aus gemacht haben und etwa noch eine woche später also noch im januar hat bruce sterling ein bekannter autor und blogger unser text genommen und in die welt gesetzt das war der putsch den wir gebraucht haben glaube ich um international das ding zum laufen zu bringen das ist auch international sehr viel besser aufgenommen worden als in deutschland muss man fairerweise sagen ist mittlerweile eigentlich auf der ganzen welt zum standard geworden für als standard repertoire in der diskussion um gute medien es gibt eine ganze reihe von doktorarbeiten seminare kongresse jetzt zum beispiel gerade in universität von bars zum beispiel vor vor wenigen wochen vor drei wochenenden kongress gewesen dass es ist ein thema das in der akademischen welt vor allem rezipiert worden ist ja und wenn man sich das ansieht wo das rezipiert worden ist vielleicht greifen wir mal kurz vor aber das können wir nachher das ist vor allem also in über 30 ländern wir können das sie auf dem block sehen wer auf uns verlinkt wir haben einen englischen block und einen deutschen block und das ist in 32 ländern aufgenommen und diskutiert worden und es sind alles länder die auch jene in der technischen entwicklung an der frage stehen was machen wir jetzt damit also zwischen 2000 2010 war ja sehr stark die entwicklung alles schneller noch verfügbarer noch kostengünstiger und da fing das an dass man an der phase ist wo man denkt ihr dass das da und was machen wir damit ja und um diese konkrete und praktikable anwendung darum geht es wenn man dass praktika visiert glaube wir haben einfach diese 14 kriterien die sind natürlich ausformuliert aufgeschrieben das könnt ihr auch gerne alle nachlesen der text ist überhaupt nichts los der ist literarisch er ja also ich würde den heute anders schreiben das sind jedenfalls die oberbegriffe die wir uns gesucht haben haben gesagt also es geht darum dass man das was macht was hält im vergleich zu etwas was man wegwirft etwas auf das man sich konzentriert im vergleich zu etwas das man nebenbei tut in der medienproduktion geht es darum etwas möglichst gut zu machen möglichst sorgfältig herzustellen im vergleich zu zum beispiel möglichst effizient dann natürlich sehr stark dass der respekt der gegenseitige zwischen den rezipienten und den publizisten und natürlich die die unterstreichung des des dialogs und der rest dass er das ist ja vor allem alles alltag haben also wir kommen jetzt gleich auf das inzwischen gemacht haben das ist nämlich ein bisschen bisschen angeben wie toll das war und wer das alles gelesen hat und wo das über gestanden ist so jetzt kommen die sachen die nicht so gut sind daran weil das ist nämlich eigentlich eine ganz blöde metapher medien wie essen zu sich zu nehmen das ist konsumismus das ist erstmal wird medien werden nicht gekocht da ist nicht irgendwie rohstoff den ich klein hacken und dann brachte und so das ist eine komische metapher das kann man schon mal sagen aber eigentlich ist es schräg und dieses konsum konsum ist ische das wird medien auch also gerade wenn man mit journalistischen ethos an seinem medienproduktion geht das überhaupt nicht gerecht so dass es eine kritik die wir sehr ernst genommen haben eine zweite die noch schlimmer ist die kamen sehr stark aus den usa weniger als kritik sondern als indocement zb in monokel da wurde geschrieben endlich gibt es etwas womit wir uns als elite von der masse abheben können slow media das ist wie slow food da können die ganzen dummen armen leute nicht mit das ist also etwas womit wir uns abgrenzen etwas elitäres und das wollten wir natürlich nicht das ist überhaupt nicht unser ding wollen wir gar nicht so dass dritte sie müssen wir etwas dazu sagen dass es sowieso jetzt kommt ja so ein bisschen todschick daher genau es ist natürlich so dass es gibt es auch deswegen haben wir das nachher in der studie auch als dimension mit aufgenommen so retro mäßig ja also früher war alles besser und wir wollen zurück zum papier und alles neu ist und deswegen haben wir das er als these in dem manifest damals schon extra aufgenommen das ist progressiv geht darum dass man wie man diese digitalen neuen sachen alle benutzt und um experimentierfreude viele haben uns das nicht geglaubt ist aber so und dann bestätigt sich auch das ist tatsächlich hoffe ich jedenfalls definitiv hat etwas gefehlt und das war auch eine kritik die relativ bald kam ich meine wir haben das bei irgendwelchen verlegern vorgestellt die fanden das alle super und können so die außer ja und jetzt es ist nicht wirklich operationalisieren es ist eine rein theoretische es ist so schön so und deswegen haben uns gesagt okay was machen wir damit wie bekommen wir da fleisch dran und das ist das ist eigentlich der hauptsache was wir was wir heute vorstellen können was damals noch nicht da war die wir zum einen den perspektivenwechsel schaffen aus der verleger perspektive wieder zurück zur residenten perspektive ich wenn wir waren damals alle irgendwo in den medien beschäftigt selber auf der verliererseite es ist völlig klar wir hatten komplett diese verleger brille auf das war einfach nur die eine hälfte und vor allem dass der letzte punkt medien sind ok man kann irgendwie alles als medium betrachten richtig interessant wird es natürlich wenn man das einbettet in die lebensumstände der leute ja und es ist ja so dass eine theorie ist nur dann gut wenn sie auch praktikabel ist und deswegen haben wir nachdem wir vor fünf jahren das manifest geschrieben haben und weiter theoretisch entwickelt und nach und nach auch mit den fragen befasst wie kann man das praktisch anwenden zum nutzen zum beispiel der digitale arbeitsschutz ist ja eins die anwendung im arbeitsumfeld also wie kann man das sinnvoll anwenden und zu glücklichen gesunden residenten arbeitsverhältnissen führen und die studie genau das sind jetzt die fragen die bewohner gesagt haben wir müssen da eine studie machen weil wir sonst nicht die gleiche sprache finden wir die leute in der praxis wir müssen uns klassische medien forschungsfragen raussuchen wir müssen uns überlegen was sind die anschluss fähigen gedanken die wir männer als praktiker auch in der medienforschung kennen wie wir sprechen leute in agenturen die sprechen leute in verlagen über ihre produkte dann kann man wirklich sich so fragen zum beispiel unterscheiden sich denn die leute überhaupt nach uns kriterien und ist das völlig beliebig dann haben wir uns da was ausgedacht oder finden wir dass irgendwo wirklich wenn wir hinschauen das zweite so können wir vielleicht unterschiedliche typen identifizieren typen bedeutet immer dass man leute zu gruppen zusammen packt dass es grob aber so funktioniert die welt eben noch etwas was wir auch wissen wollten ist dieses lohnes ding wird immer sowieso ein orchideen nischen tralala betrachtet wir wollten mal genau hingucken und wir sehen einfach die breite elitär oder gibt es kategorien die man eigentlich auf jeden anwenden kann in unterschiedlichen facetten der letzte punkt ist besonders wichtig weil der kommerzielle punkt ist ich meine wir wollen alle geld verdienen und wir wollen natürlich zeigen dass man ganz tolle erfolgreiche medien machen kann weil es dafür zielgruppen gibt für medien marken und menschen so und dann haben wir uns nämlich genau das ausgedacht wie man so eine studie aufbaut also der von euch der schon mal eine gesehen hat so best for planning oder wie die alle heißen oder ti die sehen immer so aus da sind dann immer so sehr fancy baut man da so so polaritäten auf nach denen man dann seine fragen stellt aber so toll wie die gibt es natürlich nicht ist aber sehr grob ist es sehr holzschnittartig hatte wir sagen zum beispiel geht es irgendwie so um entspannung entspannung versus anspannung es geht zum beispiel hier haltbarkeit im vergleich zu flüchtigkeit es geht um konzentration im vergleich zur ablenkung es geht um dialog im vergleich zu couch potato um sitz es geht um qualität im vergleich zu preis in deutschland sehr wichtige diskussion es geht um den begriff dynamik im vergleich zu staaten stehen bleiben und es geht um nähe und dem wunsch nach bindung dass es einer der faktoren die sehr zentral zum beispiel den erfolg der sozialen medien bestimmen die leute wollen bindung aufnehmen wollen kontakt aufnehmen und deswegen haben wir das da extra aufgenommen ist dimension und auf der einen seite steht bindungen auf der anderen steht entfremdung und das ideale ist wen wird es wundern dazwischen nämlich dass man sich binden und abgrenzen kann das ist etwas was auch die brücke zur medienkompetenz schlägt weil medien souveränität bedeutet auch man kann sich an jemanden oder etwas binden aber auch wieder davon abgrenzen also zum beispiel smartphone zwar mit freude und begeisterung an machen aber es auch gut wieder aus machen können das haben wir mit erhoben so und jetzt kommt das total abgefahrene wir machen ja data visualization auch also das normalerweise die altbackenen vielleicht kennt einer von euch auch zb die sinus milieus oder die die lebenswelten und wir haben uns gedacht zweidimensional das ist viel zu trivial wir machen dreidimensionale und deswegen haben wir hier diesen cube mit unseren mit unseren slow media welten da drin der so aussieht dass keiner ihnen sofort versteht und das macht sich einfach gut wie der sich dreht und man kann ihn aber auch anhalten zum glück und dann sieht dimensionen bekommen jetzt gleich auf das was drin steht wir werden euch das praktisch vorführen anhand der studie selber wir zeigen die gleich in einem tool mit dem man die anschauen kann wir haben hier so eine der hauptkomponenten analyse gemacht dass ein statistisches verfahren wo man sich anschaut gibt es irgendwelche dinge die zusammenhängen wir haben tatsächlich drei so dimensionen gefunden wo unsere polaritäten vom letzten jahr irgendwie so zusammenfallen das eine ist eine polarität irgendwo zwischen fortschritt und und rückschritt kann man sagen sind progression oder konservativ dann gibts tatsächlich eine ganz klare unterscheidung der leute in online und offline es gibt einfach leute die definieren sich über ihre online kultur und das nächste das finde ich eigentlich ein besonderen knaller es gibt leute die mit ihrem medienkonsum sich einfach nur unterhalten wollen und das auch sagen so und das ist eigentlich auch okay also ich finde da nichts dabei ich habe auch mal bei rtl 2 gearbeitet sodass sehen also jetzt unsere typen also keine gute studie ohne typen und es hat vergessen und die typen der technik oder gleich gehen wir in die daten und zeigen die dann auch wenn wir jetzt mal der reihe nach durch geht also vielleicht mal gegen den uhrzeigersinn da gibt es so die luxuriösen das sind so die leute die sich abgrenzen durch ihren medienkonsum die sagen ich kaufe mir zum beispiel ein buch oder eine zeitung und kann mir leisten meine zeit damit zu verbringen dass die kaufen sich zum beispiel auch teure magazine zum beispiel teure monatlichen frauenzeitschriften teure also prestige das in die coffee table book leute deswegen luxuriöser sind die schwierigen sozusagen in den medien so die zweite gruppe das sind die leute die in ihrer arbeit auf gehen für die ihr berufsleben und die tätigkeiten die sie ausüben zusammenfallen mit dem was sie was sie in der freizeit machen wollen das sind relativ viele ungefähr zehn prozent der leute für die das okay ist auch am wochenende zu arbeiten weil sie es nicht als arbeit empfinden also wir haben diese typen da nachgebildet nach unterschiedlichen aspekten was die menschen in ihrem leben sozusagen als slow empfinden und jemand der in seiner arbeit auf geht der sehr gerne arbeitet der fühlt sich natürlich zum beispiel durch e mails am wochenende auch nicht gestresst ein ganz wichtiger indikator sind wenige leute wie gesagt die meisten leute wollen keine e mails am wochenende lesen sehr interessant ist die leute zu betrachten die das wollen was machen die sonst so habe die digitalen das ist auch eine ganz interessante gruppe das sind wahrscheinlich sehr viele leute die auf der re publica herumlaufen das hat nichts mit digital native zu tun ist ein komischer begriff weil da hat irgendwas mit native bedeutet ja man ist eben wie rhein geboren worden danach kann ich nicht die sydney tisch seien mit jahrgang 70 da gab es noch nicht digital das ist doch tatsächlich nicht altersabhängig die sind tendenziell ein bisschen jünger als die anderen aber im großen und ganzen das dass leute die sehr stark digitale medien für sich nutzen und interessanterweise sind dass die leute die die stärkste affinität zum gedruckten wort haben von allen gruppen sind die digitalen das heißt die leute die die meisten kontakte in social media haben die die meisten nutzung von twitter oder facebook haben die leute die am liebsten zeitungen lesen nicht immer aber oft und das ist eine sache die uns sehr überrascht hat weil es war vor fünf jahren noch nicht so also damit angefangen haben war der bruch ganz klar leute die digital waren haben die zeitung aufgegeben jetzt sehen wir die kommen wieder zurück und man sieht auch man sieht auch zum beispiel dass die menschen der mediennutzung viel viel differenzierter sind als man denkt das ist gar nicht so dass man die einteilen kann in online und offline sondern es gibt welche die tendenziell eher das machen und dass es gibt aber auch welche die schauen was wollen sie machen wollen sie lieber austausch wollen sie lieber informationen wollen sie kontakte knüpfen und angucken die wo kann ich das machen oder machen die das online und offline ganz interessant sind die beiden gruppen hier drüben die entspannten das sind so die couch potatoes die nutzen medien besonders gerne passiv würde ich sagen und sind dadurch schon relativ slow weil die ligen einfach da und sie lesen auch manchmal sachen aber nicht sehr viel meistens schauen die ferne und dann gibt es die nachhaltigen als genauen gegenpol zu den digitalen die nachhaltigen das in die klasse die heißen nicht umsonst so das sind leute deren hobby ist zum beispiel gärtnern und die verabscheuen digitale medien die lesen die zeitungen weil sie digitale medien nicht gut finden das ist sozusagen das andere extrem und hielt eine gruppe die übriggeblieben ist die so gar nichts los hat das sind gar nicht so viele leute also sind ungefähr zehn prozent der leute die wir nicht einordnen kann die in ihrem leben keine der aspekte finden den wir ihnen vorgeschlagen haben und habe dann die gestressten genannt weil die sind völlig negativ da sind leute die fühlen sich immer überfordert die fühlen sich entfremdet die fühlen sich in ihrer arbeit gestresst die kommen mit e mail nicht zurecht die finden social media fürchterlich lesen aber auch nicht wirklich gerne also das ist so leute die die auf lena und die laufen eigentlich so hinter einem her das sind ja genau das sind leute die die die sagen zum beispiel dass es früher besser war das sagen alle anderen eigentlich tendenziell eher nicht da sind in einzelne aspekte früher besser gewesen aber nicht so generell so dass also schon mal so eine sonne so eine übersicht und jetzt gehen wir da mal hinein wir haben hier nämlich zu sagen was mitgebracht deswegen habe auch so mühselig um gestöpselt wir ein solches tool das leben an einzel tool das kommt aus der alten guten alten mediaagenturen zeit weil man darin typen zählt und da kann man jetzt hier so reingehen und kann hier zum beispiel wir tauchen jetzt in die daten nein es geht nicht es geht jetzt überhaupt nicht mehr der gute herr fotokamera da irgendwo rum gepfuscht es ist natürlich furchtbar natürlich sehr schade also schaue jetzt sieht so aus als ob es gibt hier sind unsere tipps sieht dass er sich furchtbar aus und jetzt machen wir mal so ich mache dir mal ein bisschen größer das war sieht das zweite genauer mal wenn man hier doppelt klopp lässt wissen größer das ist schon ein tortendiagramm tortendiagramme sage ich nie besonders gut aber da sieht man das in diese gruppen alle drin und jetzt schauen wir mal wie die sich unterscheiden zum beispiel in ihrem verhalten zeitungen zu lesen so oder geht man da rein und dann sieht man das jetzt machen wir daraus ein so und jetzt kann man damit arbeiten also ich möchte es ja gar nicht so sehr ins detail gehen aber das so zu arbeiten wir mit den wende sind 2500 interviews die wir geführt haben 2.500 repräsentativ erhobene leute dass es so klassische mediaforschung da geht man dann her und lädt die einen das sind leute die in einem panel organisiert sind das heißt leute die gesagt haben ja ich möchte also einer marktforschung mal teilnehmen und die werden dann von einem marktforschungsinstitut befragt und dann fragen wir sie in diesem fall wie oft sie zeitung lesen und das ist häufig gelegentlich selten wenn man das zusammen zählt ist die vierte vierte balke weggelassen das ist nie da sieht man schon dass sie sich ganz schön stark unterscheiden es gibt leute die lesen also die diese networkers hier zum beispiel die lesen nicht wirklich viel zeitung und dass ich eben gesagt habe die digital native wie sie danach diese dinge leute die sie lesen durchaus zeitungen nicht so viel wie die luxuriösen für dieses zeitung das wichtigste medium und so weiter und da kann man jetzt her gehen das vergleichen jetzt machen wir mal wieder ein bisschen kleiner vergleich wird das mal und machen das ist nämlich nochmal und gehen her und machen das mit fernsehen und beim fernsehen nicht so gut trend machen wir es hier ein bisschen fernsehen machen wir mal häufig wieder einen balkendiagrammen dass die bisschen nebeneinander sind so das ist jetzt im vergleich dazu die verteilung wie heuer also die leute die sagen ich sehe häufig fern und da sieht man eben dass sich die typen sehr stark unterscheiden wenn man das häufig bei zeitungen häufig bei fernsehen vergleicht das ist das trend sehr gut das ist eine variable die sehr interessant ist oder wenn wir hier gehen jetzt mal die mal weg jetzt gehen wir mal dass er mal ein paar statements genommen haben welches war das leben einst oder genau so sehen jetzt zu fragen aus die wir gestellt haben ich mache mal größer doppelt so wunderbar das sind typische fragen die wir gestellt haben also zum beispiel die frage es ist wichtig sich voll und ganz auf das zu konzentrieren was man gerade tut so und da sagen die leute ja voll und ganz stehe ich dem zu und so weiter und das sind die verteilungen dazu ja das ist also das ist zum beispiel das was mich mit am meisten überrascht hat ist es wenn man zusammen rechnet die leute die sagen trifft voll und ganz zu und trifft zu dass 1 99 prozent die sagen ja ist es wichtig sich voll und ganz auf das zu konzentrieren was man gerade tut also das hat mich zum beispiel wahnsinnig überrascht und das erklärt auch viel wie jemand der das bedürfnis hat sich voll und ganz auf etwas zu konzentrieren in einer welt sich zurechtfindet die sehr stark von unterbrechungen geprägt ist und sehr stark von zerstreuung und vielen verschiedenen das ist ja die mär vom multitasking also wir können daraus ganz klar ablesen die leute wollen nicht multitasking die wollen sich auf eine sache konzentrieren auch zum beispiel das arbeitsleben dass er stark von ständigen unterbrechungen reizen mit popup fenstern und so geprägte sieht man wie stark die leute darunter leiden müssen weil eigentlich ist dass man kann einfach sagen grundbedürfnis auf den bahnen dass 90% das interessante ist dass wir hier ich habe das jetzt mal danach gefiltert welche leute wie er als diese titels gesehen haben die das sieht man wolle auch sich voll und ganz konzentrieren es ist also auch da nicht dieses die leute die digitale medien die haben alles so gleichzeitig und hier was und da was soll ich meine das wissen wir auch alle dass das nicht so funktioniert das ist so eine legende der social media marketing leute dass das so ist wir finden das empirisch nicht das existiert nicht das ist ein hirngespinst also zumindest in unserer 2500 leuten die wir gefragt haben gibt es das nicht da sind die leute alle gleich die wollen alle sich gerne konzentrieren zum teil können sie es nicht weil sie die möglichkeit nicht bekommen so jetzt haben wir eine ganze reihe von von beispielen gezeigt die die vielleicht klar machen also in welche richtung wir da weiter arbeiten es gibt es so ein paar richtungen ihnen das in die das weitergeht also wir wir versuchen schon daraus politische oder auch ethische aussagen zu machen eine davon zum beispiel ist die forderung nach slow startup slow startups bedeutet für uns eben nicht dieses good enough das bedeutet nicht getting things done getting things done ist dass die post it of doing gefängnis das ist furchtbar wenn man sachen nur weg haben will das ist überhaupt nichts los und die frage ist gibt es nicht die möglichkeit so auch in unserer stadt branche zu arbeiten so das ist das eine und zwar vielleicht auch ethisch nicht immer gleich mit der keule zu kommen und leute arbeitslos zu machen sondern vielleicht dafür zu sorgen dass die leute sich sehr schnell etwas neuem finden das zweite ist das thema slo und open source das ist jetzt wieder ein ansatz der sehr stark von trust earning gestürzt war oesterling hat in turin durchaus argumentativ geprägt auf zitierend unser manifest eine eine eine initiative gestartet zusammen mit massimo bansi dem erfinder des adriano open gutes design handwerkskunst als alternative zu kopfsalat so zu dem google apple facebook alles wird in einem ummauerten garten eingesperrt und das ist finde ich ein sehr sehr schöner aspekt das ist das sind genau diese dimensionen wie wir glauben dass gerade jetzt in der welt des internet of things slow media sinnvoll weiter gedacht werden muss um auch da gute medien in guter qualität zu erzeugen so sollen wir vielleicht kurz fragen ob es fragen gibt ja also wie gesagt das wäre es von unserer seite vielen dank und wir sind ja noch länger da genau

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